Die zunehmende Internationalisierung der Antriebstechnikbranche und die damit einhergehende Steigerung der globalen Wettbewerbsintensität bedingen bei deutschen Unternehmen eine klare Differenzierung gegenüber ausländischen Wettbewerbern. Dabei spielt die Produktqualität eine zentrale Rolle. Für die Antriebstechnik als überwiegend KMU geprägte Zulieferbranche kommt verschärfend die zunehmende Verlagerung von Qualitätssicherungsmaßnahmen der OEM auf die Zulieferer hinzu. Damit verbunden sind steigende Risiken für die KMU durch die Übernahme von Gewährleistungspflichten und den Kosten für mangelnde Qualität. Ziel dieses Vorhabens ist es daher, ein Konzept zu entwickeln, zu validieren und in einem Instrument umzusetzen, das den KMU der Antriebstechnik eine strategische Positionierung im Spannungsfeld „präventive Qualitäts- vs. Nachbesserungskosten“ ermöglicht. Zentraler Bestandteil ist die wertorientierte Bewertung der Kosten, Nutzen und Risiken, die sich aus der Verfolgung alternativer Qualitätsstrategien (bspw. zeitliche Positionierung und Dimension/Umfang der Maßnahmen) ergeben.
Dipl.-Kfm. techn.
Carsten Schwab
Dipl.-Kfm. techn.
Nils Gamm
Dipl.-Wirtsch.-Inf.
Sebastian Berlin