Ausgangspunkt des Projekts „Offshore Solutions“ ist der geplante Ausbau der deutschen Offshore Windenergie auf 25000 MW. Dies weist auf ein künftig erfolgsversprechendes Geschäftsfeld für Unternehmen der maritimen Industrie hin. Während bisher vordergründig Planung und Inbetriebnahme von Offshore Windkraftanlagen im Fokus der Betrachtung standen, ist nun die Betriebsphase von Interesse. Die größte Herausforderung für die Unternehmen der maritimen Industrie besteht darin, die neuen Geschäftsfelder entsprechend der Bedarfe der Betreiber zu entwickeln. Neben Aufbau des spezifischen Know-hows, erschweren vor allem unbeständige Witterungsbedingungen und fehlendes Equipment die Situation.
Die Aufgabe des Projektes ist die Befähigung der maritimen Industrie zu einem Ausbau ihrer Geschäftsfelder durch Erbringung von Dienstleistungen während der Betriebsphase von Offshore Windkraftanlagen. Mögliche Dienstleistungen müssen ermittelt, klassifiziert und beschrieben werden. Dazu sollen die Kompetenzen der maritimen Industrie herausgearbeitet werden. Je nach Dienstleistungserfahrung werden verschiedene Entwicklungsstufen mit zugehörigen möglichen Dienstleistungsangeboten ermittelt. Ziel ist die Erstellung eines Dienstleistungskatalogs sowie die Implementierung dieser Dienstleistungen. Dies erfordert strategische Steuerung.
Das IGF-Vorhaben 394 ZN/2 der Forschungsvereinigung Center of Maritime Technologies e.V. - CMT, Bramfelder Straße 164, 22305 Hamburg wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung und -entwicklung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.