Das Projekt

Recycling Net - RecyclingNet – Entwicklung eines Unternehmensnetzwerkes kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMUs) zwecks des kooperativen Recyclings von technischen Kunststoffen.

Im Projekt RecyclingNet wird ein Unternehmensnetzwerk von KMUs zum kooperativen Recycling technischer Kunststoffe aufgebaut. Dies ist insofern von Bedeutung, da das Recycling von technischen Kunststoffen aufgrund geringer Mengen bei den einzelnen Unternehmen nicht wirtschaftlich realisiert werden kann. Durch das kooperative Recycling wird es den Unternehmen ermöglicht technische Kunststoffe wiederzuverwerten und diese im besten Falle höherwertigen Anwendungen (Upcycling) zuzuführen. Dadurch können Kosten eingespart und neue Erlösquellen gefunden werden.

Ausgangssituation

Technische Kunststoffe werden aus der endlichen Ressource Erdöl hergestellt. Sie besitzen einen Marktanteil von ca. 14% und sind im Einkauf bereits wesentlich teurer als Standardkunststoffe. Somit wird eine wirtschaftliche und nachhaltige Möglichkeit für KMUs ihre Abfälle technischer Kunststoffe zu recyceln immer bedeutender. Hier liegt das Potential des RecyclingNet Projektes, insbesondere für Unternehmen der Kunststoffverarbeitung, in denen während der Produktion Kunststoffabfälle anfallen. Oft werden diese zurzeit unachtsam in den Müll geworfen oder gegen Geld entsorgt und somit wird ihr wirtschaftliches Potential nicht genutzt oder sie verursachen gar zusätzliche Kosten für das Unternehmen. Dieses Vorgehen ist weder wirtschaftlich noch nachhaltig.

Problemstellung

Um ein kooperatives Recycling innerhalb des Unternehmensnetzwerkes zu ermöglichen, müssen vielfältige technische und betriebswirtschaftliche Herausforderungen analysiert und geklärt werden. Derzeit ist das Recycling technischer Kunststoffe aufgrund ihrer geringen Mengen für die einzelnen Unternehmen nicht lohnend. Zudem fehlt es den KMUs oft an spezifischem Know-How, um Unternehmenskooperationen zu realisieren. Aus technischer Sicht besitzen KMUs häufig nicht die Möglichkeiten, um die Materialströme für das Recycling zu planen und umzusetzen. Diese Herausforderungen und die Bedürfnisse der einzelnen Unternehmen gilt es bei dem Aufbau des Unternehmensnetzwerkes zu beachten. Durch den Einsatz geeigneter und angepasster Instrumente an die Charakteristika der Kunststoffbranche soll ein Unternehmensnetzwerk für das kooperative Recycling aufgebaut werden.

Forschungsziel
  • Aufbau eines kooperativen Unternehmensnetzwerkes unter der Beachtung von Besonderheiten der Kunststoffbranche und unter Berücksichtigung der Perspektive der einzelnen Unternehmen
  • Technische Kunststoffe im Verbund recyceln und nach Möglichkeit höherwertigen Anwendungen zuführen (Upcycling)
  • Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen (Reduzierung von Entsorgungskosten, Erschließung neuer Geschäftsfelder durch den Verkauf der Rezyklate, Generierung von zusätzlichen Gewinnen)
  • Steigerung des Beitrags der Unternehmen zur Erreichung der volkswirtschaftlichen Nachhaltigkeitsziele durch den verstärkten Einsatz von Sekundärrohstoffen
  • Analyse der Stoffströme der einzelnen Unternehmen
Vorgehensweise im Projekt 

 

 

 

Partner

IPRI Institute - gemeinnützige GmbH

Königstraße 5
70173 Stuttgart

Veranstaltungen

22. Juni 2016

Kick-off Treffen des projektbegleitenden Ausschusses in den Veranstaltungs-
räumen des SKZ

Publikationen

Publikationen folgen in Kürze.

Kontakt

Laufzeit

März 2016 - Februar 2018

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IPRI

Unsere Institutsleitung

Mischa Seiter ist Professor für Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Wertschöpfungs- und Netzwerkmanagement (W3) an der Universität Ulm und Geschäftsführer und wissenschaftlicher Leiter des IPRI.


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Das International Performance Research Institute (IPRI) ist ein gemeinnütziges Forschungsinstitut auf dem Gebiet der Betriebswirtschaftslehre.


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