Das Projekt

Ausgangslage

Die Vernetzung von Mitarbeitern und Maschinen sowie die zunehmende Automatisierung wird die Rolle der Beschäftigten im industriellen Wertschöpfungsprozess fundamental verändern. Aus diesem Grund ist arbeitsbezogene Kompetenzentwicklung aus wirtschaftlicher, gesellschaftlicher sowie sozialer Perspektive ein zentraler Schlüsselaspekt für die mittelfristige Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit. Personalabteilungen haben bislang jedoch meist nur bedingt Kenntnisse über die bevorstehenden Veränderungen und die sich daraus ergebenden Kompetenzanforderungen an die Mitarbeiter. Somit fällt es ihnen schwer, adäquate und vor allem individualisierte Weiterbildungsmaßnahmen zu konzipieren. Demzufolge ist die zentrale Forschungsfrage des Forschungsvorhabens:

Wie können unternehmens- und mitarbeiterindividuelle Lehr- und Lernmodule als personennahe Dienstleistungen, die Beschäftigten für die Herausforderungen des digitalen Wandels befähigen?

Ziel des Forschungsvorhabens

Ziel des Forschungsvorhabens LidA ist es, die sich aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung verändernden Kompetenzanforderungen entlang definierter Industrie 4.0 Reifegradmodelle zu spezifizieren. Hierzu werden Beschäftigte befähigt individuelle Lernpfade zu entwickeln. Anschließend werden diese mit passender Didaktik in Lehr- und Lernmodule überführt. Als Ergebnis im Forschungsprojekt entsteht eine validierte Open-Source-Lernplattform. Diese soll einem breiten Nutzerkreis, speziell KMU eine bedarfsgerechte Schulung der Mitarbeiter im Zeitalter des digitalen Wandels gewährleisten. Es wird neben dem Kompetenznavigator auch sichergestellt, dass die Mitarbeiter die Plattform bedienen können. Dabei steht nicht nur die Nutzung, sondern auch die stetige Entwicklung neuer Inhalte für den sich im Zeitablauf wandelnden Kompetenzbedarf im Vordergrund.

Vorgehen im Forschungsvorhaben

Im Rahmen von drei Fallstudien werden drei Unternehmen mit einem hohen Industrie 4.0 Reifegrad in die Lage versetzt, individuelle Kompetenzbedarfe zu identifizieren, mitarbeiterspezifische Lernentwicklungspfade zu entwickeln sowie stetig Wissen mittels passender Didaktik in Lehr- und Lernmodule zu überführen und bereitzustellen. Hierzu werden Einführungshilfen sowie Schulungskonzepte für die betroffenen Mitarbeiter entwickelt und erprobt.

Die Beantwortung der damit zusammenhängenden Unterfragen bezieht sich unmittelbar auf die Teilziele des Forschungsprojekts:

 

Partner

LidA - Konsortium

IPRI gGmbH

Königstraße 5
70173 Stuttgart

FIR e.V. an der RWTH Aachen

Campus-Boulevard 55
52074 Aachen

Universität Ulm, Institut für Lehr- und Lernforschung (LLF)

Albert-Einstein-Allee 47
89081 Ulm

TRUMPF GmbH + Co. KG

Johann-Maus-Str. 2
71254 Ditzingen

VOLKSWAGEN AG

Berliner Ring 2
38440 Wolfsburg

Leifos GmbH

Ebertplatz 14 - 16
50668 Köln

Databay AG

Jens-Otto-Krag-Str. 11
52146 Würselen

Mauser + Co. GmbH

Zeißstr. 5-7
71254 Ditzingen

Veranstaltungen

07.02.2019

Kick-Off-Treffen am IPRI in Stuttgart

Publikationen

Laufzeit

Januar 2019 - Dezember 2021

Kontakt

Felicitas Heering

M.Sc.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
IPRI - International Performance Research Institute GmbH
Königstraße 5
70173 Stuttgart

+49 (0)711 620 32 68 - 8004

FHeering@ipri-institute.com

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IPRI

Unsere Institutsleitung

Mischa Seiter ist Professor für Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Wertschöpfungs- und Netzwerkmanagement (W3) an der Universität Ulm und Geschäftsführer und wissenschaftlicher Leiter des IPRI.


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Das International Performance Research Institute (IPRI) ist ein gemeinnütziges Forschungsinstitut auf dem Gebiet der Betriebswirtschaftslehre.


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